Sonntag, 7. Juni 2009

Andrew



Meine erste Begegnung mit Andrew Yungé Gordon war eher weniger erfreulich... Das lag jedoch nicht an Andrew, sondern an der Tatsache, dass wir uns nach dem Köln Marathon 2006 beide in der Ambulanz des Eduardus Krankenhauses wiedergefunden haben. Die Folgen dieser Begegnung sind allerdings mittlerweile ausgeheilt und haben auch sonst keine Spuren hinterlassen. 

Im Gegenteil: auf Umwegen erfuhr Andrew von unserem Le Mans Projekt und sendete gleich eine Zusage. Denn auch er war im Vorfeld schon aktiv und hatte sich überlegt, dass 2009 das ideale Jahr wäre, einmal nach Le Mans zu fahren. Zum Glück für uns hat es mit der Mannschaftsaufstellung bzw. dem Anschluss an ein Team aber nicht geklappt. 

Nur ganz so einfach war es dann doch nicht. Zunächst kursierte nämlich in der Kommunikation mit Andrew der erste vom Veranstalter genannte Termin. Da Andrew auch zu den Menschen gehört, die sich nicht über gähnende Leere im Terminkalender beschweren können und beruflich viel auf Achse ist, war es noch einmal Glück, dass auch der neue Le Mans-Termin passte.

Außer skaten hat der gebürtige Brite aber auch noch andere sportliche Ambitionen. Mit mindestens gleicher Intensität übt er Karate aus und absolviert gelegentlich längere Touren mit dem Rad. Alles, soviel das Knie hergibt - denn die Schulterprobleme von Köln 2006 sind ihm seit Mittelrheinmarathon 2008 (Warm-up!) leider ein paar Etagen tiefer gerutscht...

Am Wochenende konnte ich mich jedoch davon überzeugen, dass das in Le Mans kein Hindernis mehr sein wird. Denn auch Andrew ist trotz widriger Wetterverhältnisse gut in Koblenz gelandet.

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