Ines Michel ist wahrscheinlich die einzige in unseren Reihen, die wirklich weiß, was wir da tun... Sie hat das, was wir alle mehr oder weniger als Hobby betreiben – also den Sport – nämlich studiert.
Dabei ist Speedskating gar nicht mal ihr Hauptfach. Nach erfolgreich abgeschlossenem Studium arbeitet sie mittlerweile als Landestrainerin beim Norddeutschen Schützenbund. Und auch sonst würde man nicht unbedingt eine Speedskaterin vermuten, wenn man Ines so sieht:
Sie ist eigentlich viel zu klein und viel zu schmal als dass sie irgendjemandem der hinter ihr fährt auch nur einen Hauch von Windschatten bieten könnte. Und dann die Füße... In dieser Größe (35!) ist die Anschaffung von Speedskates und den dazu passenden Schienen reines Glücksspiel. Aber Ines scheint wohl Glück im Spiel zu haben...
...und bei der Wahl ihrer Sportarten. Denn wenn man sie dann einmal skaten sieht, kommt kein Zweifel mehr auf, dass Skaten die richtige Sportart für Ines ist. Sie besticht durch eine lupenreine Technik, die dem nachfolgenden Skater - oder der nachfolgenden Skaterin - erstaunlich viel Windschatten bietet.
Hinzu kommt Ines unbändige Neugierde, mit der sie ihre Technik weiter ausfeilt: sie macht so ziemlich alles nach, was ihr bei anderen Sportlern irgendwie brauchbar erscheint. So durften wir uns am Wochenende schon von ihrer Version der „Rasenrandbremse“ überzeugen.
Und auch sonst probiert sie einfach mal alles querbeet aus, was im entferntesten nach Sport riecht. Hat sie sich zwar letztendlich doch nicht alleine mit dem Rad ans Nordkap getraut, kann sich der dafür eingetretene Plan B jedoch auch sehen lassen. Sie strampelte statt dessen einfach ein paar Tausend Kilometer innerhalb von Deutschland zusammen...
Leider bereichert sie ja derzeit den Norden der Republik mit ihrem sportlichen Know how, aber aus gesicherten Quellen weiß man, dass ihr Herz immer noch im Rheinland schlägt und ihr die Ideen für neue, große Pläne noch lange nicht ausgehen...
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